Am 12. Mai 2000 hat Bundesaußenminister Fischer auf Einladung des Walter Hallstein-Instituts für Europäisches Verfassungsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin eine Grundsatzrede zur europäischen Integration gehalten. Diese hat international ein großes Echo gefunden, das sich insbesondere auch mit dem Ort der Rede, der Humboldt-Universität in Berlin, verband.
Hieraus entstand die Idee, die Humboldt-Universität zu Berlin auch zukünftig als Ort der perspektivischen Auseinandersetzung mit den Grundfragen der Europäischen Integration zu verbinden. Die
Deutsche Nationalstiftung und die Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht haben daher nach der Rede von Joschka Fischer die Reihe "Humboldt-Reden zu Europa" ins Leben gerufen, die abseits der Tagespolitik zum öffentlichen Diskurs um die Europäische Integration beitragen soll. In unregelmäßigen Abständen sprechen (ehemalige) Staats- und Regierungschefs zu Themen der Zukunft Europas. Die Vortragsreihe wurde mit der Rede von Helmut Schmidt am 8. November 2000 im Auditorium Maximum der Humboldt-Universität zu Berlin feierlich eröffnet. Seit 2008 wird die Vortragsreihe in Kooperation mir der
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und der
Deutschen Post AG veranstaltet.